BENTELER beweist mit „Big Data-Lösungen“ Technologiekompetenz

Paderborn, 09. September 2020. Die Zukunft ist störungsfrei. So das ehrgeizige Ziel von BENTELER. Um einen reibungslosen Produktionsbetrieb zu gewährleisten, arbeitet das Paderborner Unternehmen im Forschungsprojekt BOOST 4.0 mit dem Fraunhofer IEM innerhalb des Technologie-Netzwerks it’s OWL zusammen. Das Institut entwickelt ein Modell zur vorausschauenden Instandhaltung von Maschinen mithilfe von Big Data. BENTELER setzt das Vorgehensmodell in der Praxis um. Damit können Kunden – hinsichtlich Zeit, Qualität und Kosten – schneller, effizienter und flexibler bedient werden.

Daten helfen, Ist-Zustände richtig zu beurteilen

Bei den sogenannten Big Data handelt es sich um sehr große Datenmengen. Diese sind komplex. Daher kann man sie mit manuellen oder herkömmlichen Verfahren nicht richtig auswerten. Unter anderem fallen solch große Datenmengen in der Produktion an. BENTELER und das Fraunhofer IEM nutzen Verfahren des maschinellen Lernens und Modelle im Umgang mit Big Data. „Wenn wir die relevanten Daten verstehen, können wir den „Gesundheitszustand“ der Maschinen genau beurteilen. Damit sind unsere Teams in der Lage, drohende Produktionsstopps zu vermeiden und rechtzeitig entsprechende Maßnahmen einzuleiten“, betont Dr.-Ing. Daniel Köchling, Projektleiter Industrie 4.0, BENTELER Automotive.

Von der Theorie in die Praxis

Genau darum ging es am 09.09.2020 auf dem 18. (digitalen) owl maschinenbau Fachkongress. In seinem Vortrag „BOOST 4.0 – Big Data for Factories“ erklärte Dr.-Ing. Daniel Köchling, wie die Anwendung von Big Data in der Praxis aussieht. Am Beispiel einer Produktionslinie von BENTELER, bei der der Fokus auf vorausschauende Instandhaltung liegt. Denn hier lassen sich Muster im Produktionsprozess einer hydraulischen Presse und einer Materialfördereinrichtung erkennen. Dank systematischer Erfassung und Auswertung der Maschinendaten.