Batterieträger
Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt und produziert BENTELER Batterieträger für namhafte Kunden der Automobilindustrie.
Innovative Lösungen für sich verändernde Anforderungen
Innovative Lösungen für sich verändernde Anforderungen
Wir geben uns nicht mit dem Status quo zufrieden. Deshalb investiert BENTELER fortlaufend in den Ausbau der eigenen Kompetenz und engagiert sich in Forschungs- und Vorentwicklungsprojekten.
Warum investiert BENTELER
in Forschung und Vorentwicklung?
Weil wir schon heute verstehen wollen, welche Herausforderungen unsere Kunden morgen erwarten. So entwickeln wir optimale Lösungen und zeigen Möglichkeiten auf, Batterieträger an sich verändernde Randbedingungen anzupassen.
WUSSTEN SIE SCHON…
Batterieträger sind zentrale Elemente von Elektrofahrzeugen. Sie müssen komplexe Anforderungen erfüllen - darunter mechanische Beanspruchung, optimale Bauraumnutzung, Thermomanagement, Dichtigkeit und Crashsicherheit. Insbesondere im Falle eines Unfalls müssen Batterieträger die Fahrgäste vor möglichen Gefährdungen durch die Batterie schützen.
BENTELER verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Batterieträgern. Bereits 2014 wurde der erste Batterieträger für den BMW i3 als rein elektrisches Fahrzeugmodell im BENTELER Werk in Jablonec, Tschechien, produziert. Kurze Zeit später folgte die Produktion des Batteriespeichers für den Renault Zoe in unseren französischen Werken.
Batterieträger
Forschungsprojekte
Konzeptentwicklung für ein Stahlbatteriegehäuse unter besonderer Berücksichtigung der Fügetechnik und des Korrosionsschutzes
Wie können höchstfeste Stähle für moderne Batteriegehäuse genutzt werden? Dieser Fragestellung widmete sich das abgeschlossene Verbundprojekt mit Industriebeteiligung. Ziel war es, die Vorteile höchstfester Stähle bei der Entwicklung von Batteriegehäusen zu nutzen und gleichzeitig Einschränkungen hinsichtlich der Gestaltungsfreiheit gezielt zu adressieren.
Im Fokus standen insbesondere Anforderungen an Korrosionsschutz, Dichtigkeit und Fügetechnik. Darüber hinaus wurde eine vollständige Lebenszyklusanalyse durchgeführt, um die Umweltwirkungen des Stahlbatteriegehäuses im Vergleich zu einem Referenzmodell ganzheitlich zu bewerten.
Das Forschungsprojekt wurde im Rahmen der IGF-Ausschreibung „Leittechnologien für die Energiewende“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert und von der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. (FOSTA) betreut. Die Forschungsvereinigung Automobiltechnik (FAT) sowie die Forschungsgesellschaft für Pigmente und Lacke e. V. (FPL) unterstützten das Vorhaben als kooperierende Forschungsvereinigungen.
Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen.
ULSAS E-VAN: Ultra-Leichte Aufbau-Struktur für ein leichtes Elektro-Nutzfahrzeug
Wie lassen sich Leichtbau, Wirtschaftlichkeit und Elektromobilität in leichten Nutzfahrzeugen miteinander verbinden? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich das abgeschlossene Forschungsprojekt ULSAS E-VAN.
Gemeinsam mit den Partnern Ford-Werke GmbH, Altair Engineering GmbH, Franken Guss GmbH + Co. KG, C-TEC GmbH, MORPHOTEC, voxeljet AG sowie der RWTH Aachen University (IKA & SLA) entwickelte BENTELER Karosserieleichtbaustrukturen und ein modulares Batterieträgersystem für elektrisch angetriebene leichte Nutzfahrzeuge.
Im Fokus stand ein kosteneffizienter Leichtbau für ein besonders kostensensitives Marktsegment. Für die Aufbaustruktur wurde die aus dem Flugzeugbau bekannte Spanten-Stringer-Bauweise für den automobilen Einsatz mit hohen Stückzahlen weiterentwickelt. Der Schwerpunkt von BENTELER lag auf der Entwicklung eines modularen und größen-skalierbaren Batterieträgersystems.
Das Forschungsprojekt wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen des Technologietransfer-Programms „Leichtbau“ gefördert.
Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Weitere Informationen und Projektergebnisse sind über EnArgus verfügbar.
Konzeptentwicklung für eine stahlintensive zirkuläre und modulare Bauweise elektrisch angetriebener Fahrzeuge (KoZiMo)
KoZiMo untersucht die Potenziale einer stahlintensiven, zirkulären und modularen Fahrzeugbauweise für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Ziel des Projekts ist die Entwicklung neuer Fahrzeugkonzepte, die Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und technische Leistungsfähigkeit miteinander verbinden.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen:
- Modulare Bauweisen für elektrisch angetriebene Fahrzeuge
- Struktursimulation und virtuelle Absicherung von Fahrzeugkonzepten
- Demontierbarkeit und Reparierbarkeit von Fahrzeugstrukturen
- Nachhaltigkeitsbewertung und Lebenszyklusbetrachtungen
- Fügetechnologien für modulare Fahrzeugkonzepte
- Einsatz von Stahl und höchstfesten Stählen für zukunftsfähige Fahrzeugstrukturen
Das Projekt leistet einen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger und wirtschaftlicher Fahrzeugkonzepte für die Elektromobilität und untersucht, wie modulare Stahlbauweisen die Kreislaufwirtschaft im Automobilbau unterstützen können.
Weitere Informationen sind auf der Webseite der RWTH Aachen verfügbar.